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Wie bekommt man einen Scheidenriss?

Leiden Sie unter einem Labien- oder Scheidenriss? Oder wollen Sie diesem vorbeugen? Dann stellen Sie sich vielleicht die Frage „Wie bekommt man einen Scheidenriss?“ Aus den Ursachen können Sie dann bereits einiges entnehmen, wie Sie diese Geburtsverletzung möglichst vermeiden können. Schauen wir uns das Ganze also einmal genauer an.

Keine Angst vor Scheidenriss!

Laut Gynäkologen kommt es bei 85 % aller Frauen zu Geburtsverletzungen. Doch keine Sorge – oftmals sind diese halb so schlimm, verursachen kaum Beschwerden und heilen schnell wieder ab. Zu Verletzungen im Intimbereich kann es beispielsweise kommen, wenn Bindegewebsplatten und Muskeln im Beckenboden überdehnen. Auch Dammschnitt und Dammriss gehören zu den Geburtsverletzungen. Letzterer tritt bei ca. 20 bis 30 % der Gebärenden auf. Die Häufigkeit eines Scheidenrisses bei der Geburt ist nicht mit Zahlen belegt.

Grundsätzlich möchte ich Ihnen raten, keine Angst vor einem Scheidenriss zu haben. Denn die Natur hat Ihren Körper gut auf die Geburt vorbereitet. So sorgen bestimmte Hormone dafür, dass das Gewebe im Intimbereich sehr elastisch ist. Und die Wehen lockern die Schleimhaut der Vagina zusätzlich, damit Ihr Kleines besser „durchrutschen“ kann. Trotzdem können oberflächliche Abschürfungen, Scheidenrisse oder sogar der vollständige Abriss der Vagina auftreten – letzterer aber nur sehr selten. Doch wie bekommt man einen Scheidenriss? Diese Frage beleuchten wir von drei Seiten.

Zustand der werdenden Mama während der Geburt

Die Ursache für einen Scheidenriss kann während des Geburtsvorgangs auftreten. So kann das Gewebe an der Vagina einreißen, wenn die Gebärende während der Entbindung zu stark bzw. vorschnell presst. Ist dann zum Beispiel der Muttermund noch nicht vollständig geöffnet, hat das Gewebe keine Zeit, sich vollständig zu dehnen. Deshalb ist es u.a. wichtig, auf die Wehenabstände zu achten, um zu erkennen, wann Sie richtig loslegen können. Dabei unterstützt Sie natürlich Ihre Hebamme.

Wenn Sie zu viel Angst vor einem Scheidenriss, einer anderen Geburtsverletzung oder der Geburt selber haben, können Sie zu sehr verkrampfen. Damit kann sich genau das einstellen, wovor Sie sich am meisten gefürchtet haben. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich vor der Geburt gut entspannen und sich beispielsweise über die richtigen Atemtechniken während der Wehen informieren.

Einflüsse von außen und körperlicher Zustand

Eine der häufigeren Ursachen für einen Scheidenriss ist der Einsatz von Zange oder Saugglocke. Diese Dehnungsmanipulationen können das Vaginalgewebe stark beanspruchen und es verletzen. Wird ein notwendiger Dammschnitt zu klein ausgeführt, ist dies ebenfalls ein Risikofaktor für einen Scheidenriss. Gleiches gilt für einen tiefen Dammriss – dieser kann sich quasi verlängern und auch die Scheide einreißen lassen.

Zur Frage Wie bekommt man einen Scheidenriss? gehört auch der Hinweis auf den Risikofaktor eines Kaiserschnitts bei einer früheren Geburt. Auch wenn das vaginale Gewebe nicht ausreichend dehnungsfähig ist, beispielsweise durch Vernarbungen, kann es zu Rissen an der Scheide kommen.

Vom Baby beeinflusste Faktoren

Ursächlich für einen Scheidenriss können auch verschiedene Faktoren beim Kind sein. Dazu zählen:

  • Kopf und/oder Schultergürtel sind sehr groß
  • abweichende Kopfhaltung beim Baby
  • ein Arm liegt neben dem Köpfchen
  • das Kind befindet sich in Steißlage oder Querlage

Scheidenriss vorbeugen und behandeln

Wie Sie sicherlich erkannt haben, können Sie nicht alle Ursachen für einen Scheidenriss von Vornherein vermeiden. Wichtig ist auf jeden Fall, dass Sie sich gut auf die Geburt vorbereiten. Auch eine Dammmassage kann dabei helfen, dass sich das Gewebe im Intimbereich während der Geburt besser dehnt.

Sollte es dennoch zu einem Scheidenriss kommen, gibt es einige Möglichkeiten, was Sie selbst tun können, um die Beschwerden zu verringern und die Heilung zu unterstützen. Beispielsweise kann der milde Pflanzenölmix repatin N13 Ihnen dabei helfen, dass die Wunde nicht mehr schmerzt und zudem schneller abheilt. Natürlich sollten Sie bei bleibenden bzw. starken Beschwerden Ihren Gynäkologen zu Rate ziehen.

Fazit: Nun kennen Sie die Antworten auf die Frage Wie bekommt man einen Scheidenriss. Sie wissen, dass Sie selbst einiges tun können, um diesen zu vermeiden. Auch der Gedanke, dass Sie mit einer guten Geburtsvorbereitung für eine bessere Entspannung und weniger Ängste sorgen können, sollte Sie beruhigen. Nicht zuletzt können Sie sich mithilfe verschiedener Maßnahmen selbst helfen, um gut mit dem Scheidenriss zurechtzukommen und ihn schnell wieder loszuwerden.